6 Gründe, weshalb wir manipulative Spiele spielen

Und wieder gibt es einen Ausschnitt aus der Fragestunde zur Transaktionsanalyse (Live-Video auf Facebook). Diesmal erläutere ich die Gründe, weshalb wir Spiele spielen.

Spiele sind Muster, die wir im Kontakt mit anderen immer wieder erleben. Die Folge davon sind ungute Gefühle und wir bestätigen damit unser inneren Überzeugungen, welche nicht der Realität entsprechen. Überzeugungen über uns selbst, andere und die Welt. In der Sprache der Transaktionsanalyse: Skriptüberzeugungen.

Weshalb spielen wir immer wieder diese Spiele, obwohl sie uns doch nicht gut tun und für unsere Entwicklung nicht förderlich sind?

Eric Berne zählt 6 "Vorteile" von Spielen oder Spielnutzen auf.

  • Biologischer Nutzen
    Stillen von Stimulierungs-, Anerkennungs-, Strukturhunger
  • Existentieller Nutzen
    Bestätigung von Grundeinstellung, Skriptüberzeugungen, Lieblingsgefühlen
  • Innerer psychologischer Nutzen
    Entlastung von innerer Spannung durch Ersatzbefriedigung von Bedürfnissen
  • Äußerer psychologischer Nutzen
    Vermeidung von Verantwortung, Engagement, Konfrontation, verbindlichen Abmachungen
  • Innerer sozialer Nutzen
    Aufrechterhaltung von Kontakt mit Mitmenschen (Pseudo-Intimität)
  • Äußerer sozialer Nutzen
    Gesprächsstoff für „Tratsch“

Mehr darüber erfährst du im Video.

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