Hamburg, ich komme

Bald ist es soweit. Ich werde nach Hamburg reisen. Und meine Reise hat ein Ziel: der 37. Fachkongress der Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse (DGTA). Er findet vom 20. bis 22. Mai 2016 statt.

Tore und Brücken zur Welt

Tore und Brücken zur Welt – Willkommen in bewegten Zeiten

Das Kongressthema passt zum Kongressort. Hamburg wird seit 1888 als “Tor zur Welt” bezeichnet und verfügt über 2500 Brücken. Und das Kongressthema passt zur aktuellen Zeit. Mehr denn je sind Tore und Brücken gefragt. Welche offenen Tore sollen geschlossen werden? Welche geschlossenen geöffnet? Wie gelingt es, tragfähige Brücken zu anderen Menschen oder Kulturen zu schlagen?

Das Kongressprogramm verspricht eine spannende und anregende Zeit. Und Kongresse bieten auch immer wieder die Gelegenheit, anderen Menschen zu begegnen, zu plaudern, zu diskutieren.

Ich freue mich auf die drei Tage in Hamburg. Treffe ich dich dort?

Obama-TurmMein Workshop

Am Samstag, von 11.30 bis 13 Uhr, biete ich einen Workshop an:
Konstruktiv kritisieren mit dem OBAMA-Turm

Wenn du erfahren willst, was es mit diesem Turm auf sich hat und was er mit konstruktiver Kritik zu  tun hat, bist du herzlich eingeladen.

Die Infos zum Workshop findest du im Kongressprogramm unter der Nummer 62.

Grusswort

Ach ja, fast hätte ich es vergessen. Wer die Kongressbroschüre durchblättert, wird schon früh auf meine Visage stossen. Na ja, das Bild meines Gesichts hat jetzt nicht eine sooo zentrale Bedeutung. Es ist eher eine Beilage. Die Beilage nämlich zum Grusswort aus der Schweiz, das ich verfassen durfte. Für alle, welche die Broschüre nicht durchblättern, ist hier der Text meines Grusswortes (ohne Visage):

Meine Gedanken wandern in die Vergangenheit. Ich bin etwa zehn Jahre alt. In meiner Fantasie bin ich ein Ritter. Einer von der guten Sorte. Ein Held. Mein Pferd trägt mich durch Wälder und über Felder und – wenn es reissende Flüsse zu überqueren gilt – über Brücken. Das Klappern der Hufe auf dem steinernen Untergrund ist dabei Musik in den Ohren des edlen Ritters. Manch einem Bösewicht lege ich das Handwerk. Nach vollbrachten Heldentaten reite ich zurück in meine Burg. Hinter mir wird das Tor geschlossen. Keinem Feind wird Einlass gewährt. Ich fühle mich sicher. In meiner Kammer erhole ich mich von diesem Tag und sammle Kräfte für weitere Heldentaten.

Es wird Zeit wieder in die Gegenwart zurückzukehren. Ich habe mir vorgenommen, ein Grusswort zu verfassen und nicht in Erinnerungen zu schwelgen. Doch der gedankliche Ausflug in meine Kindheit gibt mir auch Anlass, über die Bedeutung von Brücken und Toren nachzudenken. Brücken verbinden. Sie helfen, Hindernisse zu überwinden. Und Tore können geöffnet und geschlossen werden. Wo habe ich Gelegenheit, Brücken zu bauen? Und welche Tore will ich schliessen und welche öffnen?

Ich wünsche uns allen einen interessanten, anregenden Kongress mit bereichernden Begegnungen.

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